Rückrufbitte



Was ist die Summe aus 6 und 2?

Betroffene

Den ersten Schritt haben Sie bereits unternommen. Sie haben unsere Homepage angeklickt und sich informiert.
Sich einzugestehen, dass man es alleine nicht schafft, Hilfe braucht, ist nicht so einfach.
Wir wollen es erst einmal nicht wahr haben - abhängigkeitskrank - ich doch nicht.

  • "Ja, vielleicht habe ich hin und wieder ein bisschen viel getrunken, aber andere trinken doch auch."
  • "Ich spiele halt gerne, gut, habe mich ein bisschen verzockt, aber das kriege ich wieder rein... und dann höre ich auf, ist doch kein Thema."
  • "Die Medikamente hat mir der Arzt verschrieben, jetzt will er sie mir nicht mehr verschreiben, aber ich brauche sie doch. (Ängste, Schlafstörungen, Leistungssteigerung). Ich nehme sie nur noch, bis es mir besser geht.
  • "Millionen von Menschen sitzen abends vor dem Internet, das ist doch ganz normal, "Online Sucht", gibt es so was überhaupt?"

Ich schaffe das auch alleine, ist doch reine Willenssache - nur momentan habe ich keine Lust dazu, aber wenn ich will, kann ich aufhören, jederzeit!

Irrtum!

Früher hat man geglaubt, Abhängigkeit wäre eine Charakter- oder Willensschwäche.
Heute ist es wissenschaftlich bewiesen, dass eine Abhängigkeitserkrankung eine psychische oder psychosomatische Erkrankung ist.
Die körperliche Abhängigkeit von Alkohol oder Medikamenten ist mit einem Entzug relativ schnell behoben.
Zum Rückfall führt die psychische Abhängigkeit.
Gefühle können wir nicht immer steuern. Manchmal fühlen wir uns ihnen hilflos ausgeliefert und meinen, sie betäuben zu müssen.
Genauso wie bei anderen psychischen Erkrankungen, z.B. einer Depression bedarf es fachlicher Hilfe.

Gehen sie den nächsten Schritt! Auch wenn es schwer fällt, da vielleicht Schamgefühle auftauchen, nehmen Sie ein Informations- oder Beratungsgespräch wahr.

Es ist kostenfrei und absolut vertraulich.